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Schweizer Verein des Rohstoffhandels und des Schiffstransportes

Über die STSA

Die Swiss Trading & Shipping Association (STSA) ist eine nicht-gewinnorientierte und politisch neutrale Vereinigung. Sie vertritt die Interessen der Akteure des maritimen Handels- und Transportsektors, der Handelsbanken und der verbundenen Dienstleistungsunternehmen.


Im Jahr 2006 wurde der Genfer Verein des Handels- und der Schifffahrt, die GTSA, gegründet. Im Jahr 2014 wird die GTSA zur STSA, um eine größere Repräsentativität der Aktivitäten auf nationaler Ebene zu ermöglichen. Die STSA umfasst die drei Regionalverbände und hat insgesamt mehr als 190 Mitgliedsunternehmen und -institutionen sowie rund 100 Experten, die in den verschiedenen Arbeitsgruppen der Vereinigung tätig sind.

Organisation

Der Verband hat als Präsident Herrn Ramon Esteve (ECOM Agroindustrial Corp. Ltd.) und ein Sekretariat, dessen Generalsekretär Dr. Stéphane Graber ist. Die Entscheidungen werden vom Steuerungsausschuss getroffen, der mindestens viermal im Jahr tagt.


Haupttätigkeiten der STSA

Das Aufgabenfeld der STSA ist sehr vielfältig:

  • Im Bereich Politik und Regulierung informiert die STSA ihre Mitglieder über anstehende Vernehmlassungen, Volksinitiativen und neue oder sich ändernde Gesetze. Von Interesse sind vor allem Themen wie die Unternehmenssteuerreform (USR III), das Finanzmarktinfrastrukturgesetz (FinfraG) und Menschenrechte.

  • STSA engagiert sich in der Fort- und Weiterbildung und bietet eine breite Palette an Programmen an:
  • Master in Commodity Trading (für Universitätsabsolventen)
  • Diploma of Advanced Studies in Commodity Trading (für Berufstätige mit mindestens dreijähriger Berufserfahrung)
  • STSA Operator’s Certificate (für Junior Operator für junge Berufstätige und Studenten)
  • Commodity Trading Risk Analyst Certificate (für Risikoanalytiker, Junior Middle Officer, Assistant Trader, etc.)
  • Commodity Trading Fundamentals (2-tägiger Intensivkurs für das Backoffice)


Zudem ist die STSA ein Gründungsmitglied des Swiss Research Institute on Commodities (SRIC)

Rohstoffhandel in der Schweiz

Der Schweizer Rohstoffhandelsplatz erstreckt sich über die Genfersee Region sowie den Kanton Zug und die Region um Lugano. Diese Aktivität ist ein wichtiger Akteur in der Schweizer Volkswirtschaft:

  • 4 % des nationalen BIP
  • 35'000 Beschäftigte

Die Schweiz ist die Drehscheibe für den physischen Handel mit Rohstoffen weltweit. Insbesondere werden dort gehandelt:

  • Kaffee, Kakao, Baumwolle und andere Spezialprodukte
  • Rohöl und Rohölprodukte
  • Landwirtschaftliche Produkte (Getreide)
  • Metalle
  • Edelmetalle
  • Energie

Eine langjährige Schweizer Expertise

Der Rohstoffhandel in der Schweiz hat eine lange Tradition. Hier einige Schlüsselmomente:

Die Schweiz: ein wichtiger maritimer Akteur

Eine Studie von Oxford Economics aus dem Jahr 2017 unterstreicht die Bedeutung des maritimen Sektors in der Schweiz. Diese Studie zeigt ebenfalls die positiven Auswirkungen, die die Einführung einer Tonnagesteuer auf den Schifffahrtssektor und auf dessen Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität des Landes haben könnte.

Die Schweiz vertritt bis heute:

  • Die elftgrösste kommerziell betriebene Flotte der Welt, die volumenmäßig vergleichbar ist mit der britischen oder norwegischen Flotte (damit liegt die Schweiz in Europa auf Platz 5).
  • Eine Flotte von 812 Schiffen im Jahr 2016, was einem Volumen von 42 Millionen Tonnen entspricht.
  • Rund 65 mit dem Seeverkehr verbundene Seeverkehrs- oder Dienstleistungsunternehmen in 12 Kantonen, darunter Genf, Zürich, Basel, Waadt, Tessin und Zug.
  • Der Hauptsitz mehrerer grossen Unternehmen wie MSC, aber auch von mittelgrossen Unternehmen wie Massoel, Suisse-Atlantique, ABC Maritime oder Swiss Maritime Services.

Der Seeverkehr trägt mit 0,4% bzw. 2,4 Milliarden Franken zum BIP der Schweiz bei. Das entspricht etwa 2‘000 Arbeitsplätzen. Im Rahmen der Förderung des Schweizer Schifffahrtsdrehkreuzes prüfen die Bundesbehörden die Einführung einer Tonnagesteuer für Tätigkeiten im Seeverkehr.